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Der Archivturm

In der Altstadt wurde die 1376 geschleifte Burg nicht mehr auf-

gebaut. Das betreffende Areal aber in die Wehranlage einbezogen.

Auf der Burg enstanden ab 1470 das Kornhaus, 1477 der Städtische

Werkhof, 1520 das zweite, heutige Rathaus, 1589 das Zeughaus und

heutiges Stadttheater, 1720 die Stadtkanzlei.

In seinen unteren Teilen bildet der Archivturm, der Käfigturm und der

Zeitglockenturm zusammen mit den angrenzenden Mauerteilen jene

Reste der bischöflichen Burg, welche die Katastrophe von 1376 über-

standen hatten. Die Mauerteile mit den schiessschartenartigen

Öffnungen, gehören zur Stadtbefestigung des 15.Jh.

Bis zur Mitte des 19.Jh. waren Teile des Stadtgrabens noch offen.

1842 wurde der heutige Rosiusplatz angelegt.

Die Zinnen des Archivturms sind eine Interpretation von 1858.

Der Glasaufbau des Archivturms ist ein nicht genutzter Aussichts-

pavillon von 1989. Vorgesehen war der Zutritt bei Altstadtführungen.

Bis zum Wegzug der Stadtpolizei, war im Innern des Archivturms,

eine kleine Ausstellung mit geschichtlichem Inhalt, vorhanden.